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Moog Mother-32

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Tolles Konzept aber die Umsetzung...

von Andreas von Garnier verfasst am 23.09.2019 19:26:03
Mutti's Klang ist im Rahmen ihrer äußerst Bescheidenen Möglichkeiten über jeden Zweifel erhaben. Charaktervoll-cremiges Filter wie man es kennt und liebt und ein sauberer Oszillator. Leider ist das Filter zumindest bei meiner Mutti nicht exakt auf 1V/Okt gestimmt, sodaß es bei hohen Resonanzen nicht exakt der Tonhöhe folgt. Ich hab im inneren auch kein zugänglichen Abgleichpunkt dafür gefunfrn. Beim Oszillator-Modulationspoti wäre eine Logarythmische Kennlinie besser gewesen, so ist die Einstellung eines sanften Vibratos eine echte Fingerspitzenarbeit. Auch wäre wenigstens eine echte AD(R)S-Hüllkurve wünschenswert gewesen und davon besser gleich 2 wie beim Model-D! Der eigentliche Grund für den Kauf der Mutti ist aber der Sequenzer. Es ist einer der wenigen Live-Spielbaren Sequenzer, der on the Fly Ratcheting kann! Er funktioniert live tatsächlich prima, lässt sich via Midi extern syncen und überschreibt bei Änderungen nicht gleich den Speicher wie beim KeyStep. So kann man zuhause in Ruhe seine Sequenzen vorbereiten, live verändern und während des Laufs die Nächste aufrufen. Der Sequemzer erfordert allerdings ein gründliches Studium der hervorragenden deutschen Bedienungsanleitung und ggf. ein Spikzettel am Gerät, da viele Funktionen über Tastenkombinationen aufgerufen werden. Leider gibt der Sequenzer nur CV/Gate aus. Eine Midi-Ausgabe wäre der Hammer! So könnte man jeden beliebigen Synth ansteuern. Auch finde ich die CV-Ausgabe für die Tonhöhe von -5V bis +5V nicht so günstig, denn andere CV/Gate-Synthesizer gehen damit erstmal in den Keller. Man muss also vorher noch einen Offset von +5V rauflegen. Wieder mal mehr Arbeit und Live eine Fehlerquelle mehr... Wenn man die interne Klangerzeugung der Mutti nutzt ist alles Prima und für schnelle TD-Like Sequenzen reicht sie allemal. Wegen der aufgeführten Mängel nur 4 Sterne.
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Tolles Konzept aber die Umsetzung...

von Andreas von Garnier verfasst am 23.09.2019 19:26:03
Mutti's Klang ist im Rahmen ihrer äußerst Bescheidenen Möglichkeiten über jeden Zweifel erhaben. Charaktervoll-cremiges Filter wie man es kennt und liebt und ein sauberer Oszillator. Leider ist das Filter zumindest bei meiner Mutti nicht exakt auf 1V/Okt gestimmt, sodaß es bei hohen Resonanzen nicht exakt der Tonhöhe folgt. Ich hab im inneren auch kein zugänglichen Abgleichpunkt dafür gefunfrn. Beim Oszillator-Modulationspoti wäre eine Logarythmische Kennlinie besser gewesen, so ist die Einstellung eines sanften Vibratos eine echte Fingerspitzenarbeit. Auch wäre wenigstens eine echte AD(R)S-Hüllkurve wünschenswert gewesen und davon besser gleich 2 wie beim Model-D! Der eigentliche Grund für den Kauf der Mutti ist aber der Sequenzer. Es ist einer der wenigen Live-Spielbaren Sequenzer, der on the Fly Ratcheting kann! Er funktioniert live tatsächlich prima, lässt sich via Midi extern syncen und überschreibt bei Änderungen nicht gleich den Speicher wie beim KeyStep. So kann man zuhause in Ruhe seine Sequenzen vorbereiten, live verändern und während des Laufs die Nächste aufrufen. Der Sequemzer erfordert allerdings ein gründliches Studium der hervorragenden deutschen Bedienungsanleitung und ggf. ein Spikzettel am Gerät, da viele Funktionen über Tastenkombinationen aufgerufen werden. Leider gibt der Sequenzer nur CV/Gate aus. Eine Midi-Ausgabe wäre der Hammer! So könnte man jeden beliebigen Synth ansteuern. Auch finde ich die CV-Ausgabe für die Tonhöhe von -5V bis +5V nicht so günstig, denn andere CV/Gate-Synthesizer gehen damit erstmal in den Keller. Man muss also vorher noch einen Offset von +5V rauflegen. Wieder mal mehr Arbeit und Live eine Fehlerquelle mehr... Wenn man die interne Klangerzeugung der Mutti nutzt ist alles Prima und für schnelle TD-Like Sequenzen reicht sie allemal. Wegen der aufgeführten Mängel nur 4 Sterne.
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